Sonderausstellung

Anja Seelke: »Photographie genügt auch nicht ...«

»Ein neues Porträt von Theodor Storm«

Storm-Haus, 17. März – 6. Mai 2017

Zeitlebens blieb Theodor Storm, von dem zwei Ölgemälde und 20 frühe Fotografien überliefert sind, geprägt von der Ästhetik der Malerei. Auf besondere Weise »sprechend« war Kunst nicht nur, wenn es um das eigene Bild ging. Theodor Storm war ein Augenmensch. Das rätselhafte Porträt eines ertrunkenen Kindes, die Miniatur der frühverstorbenen Großtante oder der Blick auf seine Frau – Bildeindrücke reizten den Dichter und regten ihn zum Schreiben ganz eigener, imaginärer Bilder an. In seiner Dichtung entfalten sie ihren Sog bis heute. Sehen kann sie nur das innere Auge.

Das hat die Malerin Anja Seelke fasziniert. Storms Beziehung zum Bild wird Ausgangspunkt ihrer zeitgenössischen Auseinandersetzung.                                

Begleitveranstaltung mit der Künstlerin am 23. März, 19.30 Uhr, im Storm-Haus:
Anja Seelke zeigt ihr Porträt und inszeniert in ihrer Lesung das Eigenleben der Bilder bei Theodor Storm – ein beziehungsreiches Wechselspiel von Kunst und Literatur. Nino Moritz rezitiert die O-Töne aus Werken und Briefen. Eintritt ¤ 6,- (für Mitglieder der Storm-Gesellschaft ¤ 3,-). Reservierungen: 04841/8038630.

Öffnungszeiten: Di bis Fr: 10–17 Uhr; Sa: 11–17 Uhr; So und Mo: 14–17 Uhr

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