Der Berliner Aquarellmaler Hans-Jürgen Gaudeck hat bereits mehrmals Bilderzyklen zu Landschaften geschaffen, die durch ihre literarische Überformung zugleich zu Räumen der Dichtung, der Vorstellung geworden sind.
Nach drei Büchern zu Fontane widmet er sich nun erstmals dessen norddeutschem Dichterfreund Storm. Mit umfangreicher Lektüre, Pinsel und Farben hat Gaudeck sich auf die Reise begeben und Land und Werk Theodor Storms erkundet. Die dabei entstandenen 40 Aquarelle sind in dem Band "Wie fließend Silber funkelte das Meer" erschienen.
Eine Auswahl dieser Aquarelle werden nun in einer Sonderausstellung zu sehen sein, die zuerst im Heiligenstädter Literaturmuseum "Theodor Storm" und anschließend im Husumer Storm-Haus gezeigt wird.

Zum Künstler

Foto: privat

Geboren am 11. Dezember 1941 in Berlin, trat 1987 in die Künstlergruppe MEDITERRANEUM ein. Zahlreiche Einzelausstellungen, u.a. in Berlin, München und Griechenland. Gaudeck unternahm viele Reisen in europäische, asiatische, afrikanische Länder und die die USA.  Seine Werke befinden sich in privaten und öffentlichen Kunstsammlungen, u.a. Rundfunk Berlin Brandenburg und Norddeutscher Rundfunk.

Vielleicht weil er durch keine kunstakademische Schule gegangen ist, allein nur seinen eigenen Weg zur künstlerischen Umsetzung von Erlebten gesucht hat, ist Gaudeck dem allgemeinen Trend – alles ist Kunst – entgangen. Es ist ihm egal, ob man ihm zum Positivisten abwertet. Für ihn sind die wesentlichen Lebensperspektiven ästhetische Sichtweiten. Es ist nicht verkehrt ganz banal zu sagen: Das Schöne erkennen und daraus eine künstlerische Aussage erarbeiten. 

Homepage Hans-Jürgen Gaudeck

Vernissage in Heiligenstadt am 9. Februar 2020, Literaturmuseum »Theodor Storm«, 11.30 Uhr

Vernissage in Husum am 19. Mai 2020, Storm-Haus, 19 Uhr