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April bis Oktober:
Di–Fr u. So: 14–17 Uhr
Sa: 11–17 Uhr

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Als Rechtsanwalt in Husum

1843 – Zunächst arbeitet Storm in der väterlichen Kanzlei (Hohle Gasse 3). Anfang des Jahres eröffnet er eine eigene Rechtsanwaltskanzlei in der Großstraße 11. Storm gründet in Husum einen (bis heute existierenden) gemischten Singverein. Frühe Veröffentlichungen in Biernatzkis Volksbuch auf das Jahr 1844. Mit den Brüdern Theodor und Tycho Mommsen publiziert er eigene Gedichte im Liederbuch dreier Freunde.

1844 – Verlobung mit seiner Cousine Constanze Esmarch, Tochter des Bürgermeisters von Segeberg; Beginn eines ausführlichen Briefwechsels (1844–1846). Teilnahme am Nordfriesenfest in Bredstedt.

1845 – Einzug in das Haus Neustadt 56. Karl Müllenhoff gibt die Sagensammlung mit vielen Beiträgen von Storm unter dem Titel Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg zum Druck.

1846 – Eheschließung mit Constanze. Weitere Arbeiten für die Volksbücher.

1847 – Liebesverhältnis zu Dorothea Jensen, das seinen poetischen Widerhall findet in Liebesgedichten. Einige dieser »leidenschaftlichen Lieder« (Storm an Hartmuth und Laura Brinkmann, 21.4.1866) fasst der Dichter im Zyklus Ein Buch der roten Rose (1848) zusammen. Im Volksbuch publiziert er die Prosaskizze Marthe und ihre Uhr.

1849 – Storm engagiert sich für die nationale Unabhängigkeit Schleswig-Holsteins. Immensee (1. Fassung).

1850 – Niederlage der Schleswig-Holsteiner bei Idstedt; Beschießung von Friedrichstadt.

1852 – Storms Bestallung als Rechtsanwalt wird kassiert. Denn er ist nicht bereit, eine Loyalitätserklärung gegenüber der Dänischen Krone abzugeben. Es folgen notgedrungen Stellungssuche außerhalb Schleswig-Holsteins. Erste Reise nach Berlin. Mit der Veröffentlichung der zweiten Fassung von Immensee wird Storm im deutschsprachigen Kulturraum als Dichter bekannt. Die erste Sammlung seiner Gedichte erscheint.