Obgleich Storms Märchen zweifellos zu den populärsten Texten seines Oeuvres gehören, rücken sie in der Diskussion seiner Poetik oft in den Hintergrund. In Anbetracht dessen, dass in Storms Augen seine Märchen »nicht allein mit das Beste, was ich geschrieben habe, sondern ungefähr das Beste, was in dieser Art in deutscher Zunge existiert«, will die kommende Tagung der Storm-Gesellschaft sich von Neuem dem Genre »Märchen« widmen. Von Hans Bär über Die Regentrude bis zum Kleinen Häwelmann wollen wir Storm sowohl in seiner Auseinandersetzung mit dem romantischen Erbe als auch im Erproben neuer Erzählverfahren beobachten – und dabei auch den Blick über die Grenze, zu jenem anderen großen Märchenerzähler des Nordens: zu Hans Christian Andersen, wagen.
Programmvorankündigung:
Donnerstag, 10. September
19 Uhr, Storm-Haus
Ein H.-C. Andersen-Abend mit Heinrich Detering
Freitag, 11. September
19 Uhr, Rittersaal im Schloss vor Husum
Verleihung des Theodor-Storm-Preises 2026
Samstag, 12. September
vormittags und nachmittags, Handwerkerhaus
Vorträge zum Thema »Storms Märchen«
folgende Referenten haben bereits zugesagt:
– Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Detering (Universität Göttingen)
– Prof. Dr. Maren Conrad (Universität Köln)
– Prof. Dr. Klaus Müller-Wille (Universität Zürich)
14 Uhr: Mitgliederversammlung
Sonntag, 13. September
Exkursion nach Odense
Besuch des H.C. Andersens Hus
Gemeinsames Mittagessen: Den Gamle Kro