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Öffnungszeiten

1. Mai – 30. September 2024

Di–Sa 11–17 Uhr | So 14–17 Uhr

| 1. Mai – 30. September 2024:
Di–Sa 11–17 Uhr | So 14–17 Uhr

Lesungen im Storm-Haus

Allgemeine Hinweise

Wir bitten um Anmeldung per Telefon oder Mail. Spontane Anmeldungen sind bei freien Plätzen ebenso möglich.

»Der kleine Häwelmann« und andere Märchen

Öffentliche Lesung


Neben den realistischen Novellen spielen im Werk Storms auch Märchen und Spukgeschichten eine beachtliche Rolle. Der Autor selbst zählte einige dieser Texte zum Besten, was er geschrieben habe.

Sein bekanntestes Märchen ist die 1849 entstandene Geschichte Der kleine Häwelmann. »Häwelmann« ist die in Schleswig-Holstein geläufige Bezeichnung für ein »Hätschelkind«. Wie in der realen Entstehungsgeschichte (Storm verfasste das Märchen für seinen im Jahr zuvor geborenen ersten Sohn Hans) ist Der kleine Häwelmann auch in der textinternen Kommunikation als mündliche Erzählung eines Vaters an das eigene Kind konzipiert.

Nino Moritz liest den ungekürzten Text und weitere Märchen Storms.

  • Storm-Haus, 19 Uhr
  • Eintritt: 6 / 3 Euro

Reservierungen per Telefon oder Mail

Fr, 31.5.

19 Uhr

Alfred Andersch: Sansibar oder der letzte Grund

Öffentliche Lesung


1937 findet in dem Ostseestädtchen Rerik eine Gruppe von Leuten zusammen: der kommunistische Funktionär Gregor, die Jüdin Judith, der Fischer Knutzen, sein von Sansibar träumender Schiffsjunge und der Pfarrer Helander. Jeder für sich und gemeinsam für die bedrohte Skulptur »Der lesende Klosterschüler« von Ernst Barlach haben sie nur ein einziges Ziel: Deutschland zu verlassen.

Sansibar oder der letzte Grund, 1957 erschienen, ist einer der bedeutendsten Romane der deutschen Nachkriegsliteratur.

Mechtild Hobl-Friedrich gelingt es in einer geschickt gekürzten Fassung, die packende Handlung von Anderschs modernem Klassiker lebendig werden zu lassen.

Mechtild Hobl-Friedrich war bis 2011 Direktorin des theater itzehoe. Sie studierte Germanistik und Theaterwissenschaft. Außerdem absolvierte sie eine Ausbildung zur Sprecherin. Neben ihren beruflichen Aufgaben hat sie sich als Rezitatorin literarischer Texte und als Konzertmoderatorin einen Namen gemacht. In eigenen Feature-Produktionen für verschiedene Rundfunkanstalten übernahm sie den Sprecherpart. Im vergangenen Jahr las sie im Storm-Haus die Meisternovelle Aquis submersus.

  • Storm-Haus, 19.30 Uhr
  • Eintritt: 8 / 4 Euro

Reservierungen per Telefon oder Mail

Do, 13.6.

19.30 Uhr

Eine Malerarbeit

Öffentliche Lesung


Die beeindruckende Geschichte um den buckligen Maler Edde Brunken, der sich in die schöne Gertrud verliebt, zurückgewiesen wird und schließlich seine Verzweiflung überwindet, indem er lernt, Verantwortung für einen ihm anvertrauten Malerschüler zu übernehmen, zentriert erstmals die Handlung um ein Kunstwerk, wie es später für viele Novellen Storms charakteristisch sein wird, die die Bedeutung von Bildern für den Lebensprozess thematisieren.

Jörg Hartmann liest den ungekürzten Text.
Dauer: ca. 90 Minuten.

»Du siehst, es galt nur die Kleinigkeit, das liebe Ich aus dem Vorder- in den Hintergrund zu praktizieren.«

  • Storm-Haus, 17 Uhr
  • Eintritt: 6 / 3 Euro

Reservierungen per Telefon oder Mail

Sa, 13.7.

17 Uhr

Hinzelmeier

Öffentliche Lesung


Zuerst unter dem Titel »Stein und Rose« publiziert, schrieb Storm die Geschichte vom Hinzelmeier, um sein Innenleben angesichts der verwirrenden politischen Wirklichkeit neu zu verwurzeln: Hinzelmeier erzählt vom überzeitlichen Kampf zwischen Erkenntnisstreben und Lebens- und Liebesglück.

Jörg Hartmann liest den ungekürzten Text.
Dauer: ca. 90 Minuten.

»Er muß seinen Weg gehen! Ich wollte auch einmal den Stein der Weisen suchen, und habe stattdessen die Rose gefunden.«

  • Storm-Haus, 17 Uhr
  • Eintritt: 6 / 3 Euro

Reservierungen per Telefon oder Mail

Sa, 10.8.

17 Uhr

Pole Poppenspäler

Öffentliche Lesung


Eines Nachmittags kommt das Ehepaar Tendler, Puppenspieler aus München, mit der kleinen Tochter Lisei in die norddeutsche Heimatstadt des Erzählers Paul Paulsen. Die fremde und geheimnisvolle Welt der Tendlers übt eine starke Anziehungskraft auf den Sohn ehrbarer Handwerker aus. Bald ist er ständiger Gast in den abendlichen Vorstellungen und gewinnt die Freundschaft Liseis. Als das Gastspiel der Tendlers zu Ende geht, kommt für die Kinder die schmerzliche Stunde des Abschieds. 12 Jahre später aber führt das Schicksal sie auf unerwartete Weise wieder zusammen. Schließlich heiratet Paul seine Lisei, allen Vorurteilen der Mitwelt zum Trotz, und erträgt auch den Spottnamen »Pole Poppenspäler« mit Gelassenheit. Als Paul und Lisei zuletzt ein Sohn geboren wird, haben sie »alles, was zu einem vollen Menschenglück gehört«.

Die Novelle Pole Poppenspäler, 1874 veröffentlicht, wurde schnell zu einem dauerhaften, außergewöhnlichen Publikumserfolg.

Nino Moritz liest den Text ungekürzt an zwei Abenden.

  • Storm-Haus, 19 Uhr
  • Eintritt: 6 / 3 Euro

Reservierungen per Telefon oder Mail

Fr, 6.9.

19 Uhr

Teil 1

Fr, 20.9.

19 Uhr

Teil 2

Heiner Egge: Eine gute Schwimmerin

Öffentliche Lesung

 

Schwimmen kann die junge Kadettin Marie Kramer. Und das rettet sie, als sie an jenem schicksalshaften Tag auf der Nordsee über Bord des Segelschulschiffes »Aurora« geht. Marie überlebt und taucht ein in ein anderes, gänzlich neues Leben. Ihre betenden Eltern warten vergebens auf sie und auch die Männer, die sie so gern gerettet hätten, bleiben zurück. Nur ihre Kindheitsfreundin und Fliegerin Evelin begleitet sie – bis in die Sahara und weiter. Angst haben beide keine, sondern geben sich dem hin, was sie umgibt, den Frauen, den Kriegern, den Sängern und Tanzenden, den Bettlern und Beschwörern. Sie erfahren dabei Unerhörtes, auch über sich selbst.

Heiner Egge stammt aus Dithmarschen. 1975 bis 1988 gab er die Literaturzeitschrift »Das Nachtcafé« heraus. In Hamburg-Altona betrieb er eine Buchhandlung. Er lebte im Schwarzwald und unternahm vielfach Reisen in den Mittelmeerraum und nach Afrika.
In den 90er Jahren kehrte er nach Norddeutschland zurück. Seine Schriften und Bücher wurden vielfach preisgekrönt und gewürdigt, u.a. mit dem Hebbel-Preis.

  • Storm-Haus, 19.30 Uhr
  • Eintritt: 12 / 6 Euro

Reservierungen per Telefon oder Mail

Do, 14.11.

19.30 Uhr